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Karten für die Mailänder Scala (Teatro alla Scala).Top-Karten auch ohne Pauschal-Arrangement!

Mailänder Scala (Teatro alla Scala)

Die meisten großen Opernstars und viele der besten Sänger aus der ganzen Welt sind in den letzten 200 Jahren in der Mailänder Scala aufgetreten.
Heute ist das im Dezember 2004 neu eröffnete Theater eines der führenden Opernhäuser weltweit.
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Karten Mailänder Scala


Die Scala Mailand bleibt Milano

Innenansicht Mailänder Scala

"Die Scala ist meiner Meinung nach das beste Operntheater der Welt, denn nur hier bietet die Musik den größten Genuss". Diesen Ausspruch tat Stendal am 24. September 1816 beim Verlassen einer Vorstellung. Nach zwei Jahren Abwsenheit aus seiner Wahlheimat feierte er damit die Rückkehr in die Mailänder Gesellschaft. Denn damals war die Scala nicht nur Operntheater, sondern hauptsächlich Treffpunkt der Crème de la Crème, da außer Opern und Symphoniekonzerten, Komödien und Dramen auch Fechtturniere und Bälle veranstaltet wurden. Nach über zwei Jahrhunderten triumphaler Existenz ist die Scala noch heute, wie der Dom, Wahrzeichen und Stolz der Stadt.

Ferdinand von Habsburg, Sohn Maria Theresas und Gouverneur des Herzogtums Mailand, nahm das Abbrennen einer der beiden bis dahin einzigen Schaubühnen zum Anlaß, um die Stadt mit einem würdigen Theater auszustatten. Giuseppe Piermarini (1734-1808) erhielt den Auftrag, Mailand dem vom Hause Habsburg ausgehenden europäischen Standard anzupassen und wurde gleichzeitig zum Kaiserlich-Königlichen Architekten ernannt. Das neue Theater sollte in der Nähe des damals schon verfallenen Klosters Santa Maria della Scala erstehen.. Das Grundstück wurde von Regina della Scala, Gemahlin von Bernabò Visconti, zur Verfügung gestellt.

Die Bauarbeiten gingen unglaublich zügig voran: am 5. August 1776 begann der Abbruch des alten Gebäudes, und nur zwei Jahre später, am 3. August 1778, fand die Einweihung der Mailänder Scala mit "Europa riconosciuta" von Antonio Salieri statt. Die gesamten Kosten von 1.4000.000 Lire wurden von Mailänder Adelsfamilien getragen, die als einzige Gegenleistung den Besitz der Logen forderten und erhielten. Das österreichische Kaiserhaus wurde somit eigentümer der Scala, ohne auch nur einen Taler ausgegeben zu haben. Trotz der relativ bescheidenen Dimensionen (24 m Länge, 21,6 m Breite, 20 m Höhe) erreicht der Innenraum, dank einiger perspektivischer Tricks, die Wirkung eindrucksvoller Grossartigkeit. Ausgesprochen genial sind einige von Piermarini erdachte technische Lösungen: Die Hufeisenform des Zuschauerraums und der Zuschnitt des Resonanzgewölbes aus schmucklosem Holz schafften die hervorragende Akustik, die der Scala einen Sonderplatz unter den ersten Theatern der Welt sicherte. Die in hellblauem Samt gehaltene Innendekoration von Albertolli hob besonders die Familienwappen der Adelslogen hervor. Die während der französischen Besetzung abhanden gekommene Originalausschmückung wurde 1830 von Perego ersetzt.

Ende 2004 fand die feierliche Wiedereröffnung der Mailänder Scala (Teatro alla Scala) statt, mit Antonio Salieris "L'Europa riconosciuta" ("Die erkannte Europa"), mit dem bereits die damalige neue Scala 1778 eingeweiht wurde.
Verbessert wurde die Akustik im Zuschauerraum. Das Bühnenhaus wurde mit modernster Technik ausgestattet und erweitert.

Aktueller Spielplan


Das Prinzip der Zweckmässigkeit, im Theaterinneren mit geschickten Treppen- und Korridorverbindungen verwirklicht, wiederholt sich aussen an der Fassade durch eine Säulengang, der die Anfahrt der Kutschen bis direkt vor das Hauptportal erlaubte. Mit dieser brillanten Idee rief Piermarini eine Mode ins Leben, die gern und häufig auch im Ausland nachvollzogen und besonders bei schlechtem Wetter sehr geschätzt wurde. Leider ist die harmonische Originalkonstruktion der Fassade durch spätere bauliche Einriffe und die Veränderung der näheren Umgebung verflacht worden, so dass die einst vollendeten Proportionen nur noch zu erahnen sind.

Die Scala war das erste mit elektrischem Licht ausgestattete Operntheater der Welt. Am 26. Dezember 1883 wurde die Anlage eingeweiht. Die Verwaltung des Theaters sah sich allerdings oft schier unüberwindlichen Geldschwierigkeiten gegenüber. um die Vorstellungen zu finanzieren, genierte man sich nicht, zu so verzweifelten Mitteln wie dem, von der Regierung verbotenten, Glücksspiel zu greifen, da im Foxer der Logen blühte.

Böse sah es nach dem 2. Weltkrieg aus: In der Nacht vom 15. zum 16. August fielen einige Bomben direkt in den Zuschauerraum. Das Gewölbe brach zusammen, die Logen und ein ganzer Flügel wurden schwer beschädigt. Bühne und Fassade blieben hingegen unversehrt. Der Wiederaufbau wurde unverzüglich in Angriff genommen und selbst das heikle Problem der Akustik erfolgreich gelöst.
Die Scala erfreut sich nach wie vor ihrer Vorrangstellung auf Weltniveau.

 

© Fotos: Marco Brescia - Teatro ala Scala

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