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21.01.22 in Berlin ,

Es mag schönere Städte geben: Paris, London, auch Budapest vielleicht. Es gibt gewiss ältere, geschichtsträchtigere Orte wie Rom oder Istanbul. Und es gibt urbanere, aber auch härtere Metropolen: New York sicherlich oder auch Rio. Aber kaum eine Stadt ist so interessant, so in der politischen Mitte, so im Hier und Heute wie Berlin. Konnte man früher in Berlin mit wenigen Schritten von einem Gesellschaftssystem ins andere überwechseln, Marktwirtschaft im West-Berliner KaDeWe mit Planwirtschaft im Ost-Berliner Centrum-Warenhaus vergleichen, so wird man jetzt zum Zeugen einer einmaligen historischen Entwicklung: Die Integration der so lange geteilten Stadt, die Wiedervereinigung Deutschlands, der Umbau einer ganzen Metropole zur Hauptstadt, lassen sich hier hautnah erleben. Und weil all dies nicht Ergebnis einer historischen Stunde, sondern die Entwicklung von Jahren und Jahrzehnten ist, bleibt Berlin auf lange Zeit eine unerhört spannende Gegend - ja, Gegend, denn es geschieht in Berlin und um Berlin herum, überall, selbst im hässlichsten Kiez, im kleinsten Winkel: Wandel, Begegnung,
Aufbruch, Erneuerung, aber auch Enttäuschung. Da zeigt sich, dass Politik nichts Abstraktes ist und Geschichte nichts Zurückliegendes. Da geschieht zweierlei: Altes wird neu entdeckt, zugleich wächst eine neue Stadt heran, ein Zentrum in der neuen Mitte Europas. Vom Herbst 1999 an ist Berlin auch ganz praktisch Hauptstadt: Bundestag, Bundeskanzler, Ministerien, Botschaften, Ländervertretungen, Parteien und Verbände residieren hier, zum Teil noch ein bisschen provisorisch - aber wann war Berlin je fertig? Da schälen sich alte Strukturen, erhaltenswerte Traditionen und vergessene Kunstwerke wieder aus dem heraus, was so lange überwuchert worden war von Teilung, Sperrgebieten, Misswirtschaft, Verfall und kaltem Krieg. In dem verkrampften Willen, sich ein eigenes Geschichtsbild und ein separates Nationalbewusstsein zu schaffen, wurde in der ehemaligen DDR das Alte vernachlässigt, verleugnet, im schlimmsten Falle abgerissen.


Besichtigungen

Fernsehturm
Erbaut 1966-69 im Zuge der Neugestaltung des Alexanderplatzes und seiner Umgebung. Mit 365 Meter Höhe ist er eines der höchsten Bauwerke Europas.
In der Turmkugel in 207 Meter Höhe ein Café, das sich einmal je Stunde um seine Achse dreht, so dass man vom Sitzplatz aus die ganze Stadt überblicken kann. Tgl. 10-24 Uhr, Di-Sa ab 19 Uhr Live-Musik, Bezirk Mitte, Panoramastr. 1a, U- und S-Bahn: Alexanderplatz

Gendarmenmarkt
So hieß er bis 1950 und jetzt wieder, benannt nach dem Regiment Gens d'Armes, dessen Stallungen von 1736 bis 1773 die Deutsche und die Französische Kirche umrahmten. Beide Kirchen wurden zwischen 1701 und 1708 errichtet, wurden aber achtzig Jahre später von Carl v. Gontard durch die Kuppeltürme ergänzt. Reicher Skulpturenschmuck ziert beide Kirchen. Auf den Stufen des Deutschen Doms wurden am 22. März 1848 die 183 Särge mit den Toten der Barrikadennacht aufgebahrt. Ein langer Trauerzug begleitete sie von dort zum Friedhof der Märzgefallenen nach Friedrichshain. Im Französischen Dom ist sehr passend das Hugenotten-Museum untergebracht, denn schließlich wurde er einst für die im preußischen Exil lebenden 20 000 Franzosen gebaut. Eine gute Aussicht hat man vom Turm, zu dem man rund 80 Stufen erklimmen muss. Zwischen den spätbarocken Domen steht das imposante Schauspielhaus von Schinkel (1818 bis 1821). Der letzte dortige Intendant war Gustaf Gründgens. Seit der Restaurierung wird das Theater ausschließlich für Konzerte genutzt und heißt deshalb »Konzerthaus«; davor steht ein marmornes Schiller-Denkmal (1871 von Reinhold Begas). Bezirk Mitte, U-Bahn: Stadtmitte

Reichstagsgebäude
Nach Plänen von Paul Wallot 1884-1894 erbaut, ebenso wie das gegenüberliegende Palais des Reichstagspräsidenten. Durch den Tunnel, der beide Gebäude verbindet, kam 1933 der Reichstagsbrandstifter Marinus van der Lubbe. Durch den Brand und die Kämpfe um Berlin stark zerstört, wurde der Reichstag 1961 bis 1972 wieder aufgebaut. 1990 konstituierte sich hier der erste Bundestag des wieder vereinten Deutschland. Im Sommer 1995 wurde der Reichstag von Christo verpackt; und um ihn herum war tage- und nächtelang ein stimmungsvolles Volksfest. Danach wurde das Gebäude vollkommen entkernt, um nach den Plänen des britischen Architekten Norman Foster mit neuer Kuppel für den Deutschen Bundestag hergerichtet zu werden. Seit September 1999 tagt der Bundestag wieder in Berlin.
Die Kuppel und das Dachrestaurant sind schon zur touristischen Attraktion geworden und bis 22 Uhr geöffnet. Nördlich und östlich des Reichstags entstehen weitere Bundestagsgebäude, nordwestlich das Bundeskanzleramt. Besucherdienst (Führungen und Teilnahme an Plenarsitzungen) Tel. 227 - 321 52, Bezirk Tiergarten, Platz der Republik, S-Bahn: Unter den Linden

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Kartenpreise

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1. Kategorie (Ermäßigt)
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Kartenpreise und Gebühren

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Infos zur Veranstaltung

Für Rückfragen bezüglich der Veranstaltung und des Veranstalters stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung:

Telefon: 08131-351303

Beginn 19:30 Uhr

Im Kartenpreis ist eine Bearbeitungsgebühr von maximal 4,50 EUR enthalten.

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