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Der Troubadour

Oper in 4 Akten von Giuseppe Verdi

Schauplatz: Biscaya und Aragonien, 1410 - 1412

Inhalt: Der alte Graf Luna hatte zwei Söhne. Einer wurde von einer Zigeunerin verhext. Die Zigeunerin wurde als Hexe verbrannt. Die Tochter der Zigeunerin, Azucena, hat daraufhin aus Rache einen der Grafensöhne entführt und angeblich ebenfalls verbrannt.
Die Geschichte beginnt mit einem mitternächtlichem Treffen der Gräfin Leonore mit Manrico, dem angeblichen Sohn Azucenas. In der Dunkelheit umarmt sie versehentlich den Falschen, nämlich den Grafen Luna. Als Manrico erscheint, wird ihr der Irrtum klar. Die beiden Rivalen fordern sich zum Duell. Manrico siegt, läßt jedoch dem Grafen das Leben.
Von seiner Mutter Azucena erfährt Manrico, daß diese damals versehntlich den eigenen Sohn getötet hat. Auf seine Frage, wessen Sohn dann er sei, erhält er nur eine geheimnsivolle, unbestimmte Antwort von Azucena.
Ein Bote bringt die Nachricht, daß Leonore ins Kloster gehen will, weil sie Manrico für tot hält. Manrico beschließt, sie zu entführen. Dasselbe hat Graf Luna vor. Manrico ist auch dieses Mal schneller. Einige Zeit später erhält Graf Luna den militärischen Auftrag, die Burg zu stürmen,die Manrico verteidigt. Er freut sich auf die späte Rache. Azucena wurde in der Zwischenzeit wegen Mordes zum Tode verurteilt. Als Manrico von ihrer Verhaftung erfährt, eilt er seiner Mutter zu Hilfe.
Graf Luna erobert die Festung Manricos und läßt diesen in den Kerker werfen. Er soll gemeinsam mit seiner Mutter sterben. Leonore bittet um sein Leben. Luna erhöhrt sie zu der Bedingung, daß sie die seine werde. Sie willigt ein, nimmt jedoch ein langsam wirkendes Gift. Dann eilt sie zu Manrico, um ihm seine Freiheit zu verkünden. Er lehnt jedoch ab, weil er ahnt, welchen Preis Leonore dafür zahlen müßte. Als Leonore tot zusammenbricht, wird ihm klar, wie sehr sie ihn geliebt hat.
Der Graf Luna läßt Manrico verbrennen. Da schleudert Azucena dem Grafen die Wahrheit ins Gesicht: Er hat seinen eigenen Bruder verbrannt. Nun ist die alte Zigeunerin gerächt.

Die schönsten Arien:

Schweigend und sanft war die Nacht
Still ist die Nacht
Seht wie die Wolken am Himmel ziehn
Lodernde Flammen
Liebe allein, reinste Liebe
Sieh, wie sich ein Strom von bitteren Tränen
O Gott, ist's nur ein schöner Traum?
Daß nur für dich mein Herz erbebt
In deines Kerkers tiefe Nacht